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Ferien Ostsee

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Wir hoffen, wir haben Sie inspiriert und freuen uns, Sie an der Müritz begrüssen zu können.

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Ostsee - rund um Rügen mit dem Hausboot23.08.17

Lage

Die Ostsee trennt die Skandinavische Halbinsel von den zusammenhängenden Festländern von Nord-, Nordost- und Mitteleuropa. Der nordwestliche Ausläufer, das Kattegat, grenzt bei Skagen an das Skagerrak. Diese Meerenge an der Halbinsel Jütland stellt die einzige Meeresverbindung zur Nordsee und damit zum Atlantik dar.

Entdecken Sie die Mecklenburger Ostseeküste mit unseren Yachten ab Barth ab Barther Bodden. Sie können bis Rügen, Greifswald oder Stralsund fahren. Ihre Yacht ist komplett ausgerüstet und bieten komfort für max. 6 Personen.

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Entstehung

Die Ostsee entstand gegen Ende der letzten Eiszeit, und zwar der Weichsel-Eiszeit vor etwa 12000 Jahren. Die Bildung des heutigen Brackwassermeeres entstand dabei über mehrere Etappen. Die Küstengestaltung erfolgte durch ein Zusammenspiel von Landhebung und Meeresspiegelanstieg. Vor 12000 Jahren war der nordeuropäische Kontinent von riesigen Gletschermassen bedeckt, die sich teilweise bis Norddeutschland ausdehnten. Infolge des damaligen Klimaumschwunges zogen sich die Eismassen in Richtung Skandinavien zurück. Als der Eisrand nach Abschmelzen der randlichen Inlandeismassen auf der Höhe von Aland, nördlich von Stockholm, lag, bildete sich in seinem Vorland der Baltische Eisstausee (vor 12000 - 10200 Jahren). Die nächste Etappe erfolgte durch die Bildung des Yoldia-Meeres vor ca. 10200 - 8900 Jahren. Das Yoldia-Meer entstand durch den starken Meerwasserspiegelanstieg, der schließlich eine Verbindung zum Weltmeer in der Nähe der mittelschwedischen Seenplatte schuf. Nun erfolgte ein Süßwasserausstrom und ein Salzwassereinstrom. Mit der Zeit hob sich das skandinavische Festland im höheren Maße als der Meerwasserspiegel anstieg. Die Gletscher zogen sich zurück, der Druck auf die skandinavische Landmasse nahm ab, so dass sie sich zu heben begann. Infolge dessen wurde die Seeverbindung wieder blockiert und es entstand der Ancylus-See vor ca. 8900 - 7000 Jahren. Die Großformen der Küsten im südlichen Bereich der Ostsee enstanden durch die Litorina-Transgression vor ca. 7000 - 2500 Jahren. Diesmal öffnete sich der Zugang in der Nähe der Darßer Schwelle vor der deutschen Küste. Die Festlandbrücke zwischen Südschweden und Dänemark wurde überflutet und der Osten Dänemarks löste sich in die heutigen Inseln auf. Die Gletscher waren nun fast vollständig geschmolzen. Aber das Festland von Skandinavien hob sich anhaltend, sodass sich die Küstenlinie nachhaltig veränderte. Als Ausgleich senkte sich der südliche Bereich der Ostsee. Das vorrückende Meer überflutete die jungglaziale Landschaft und formte sie dabei um. Als Ergebnis findet man drei Küstenformen im südlichen Bereich wieder: Fördenküste (Bsp. Kieler Förde), Buchtenküste (Bsp. Lübecker Bucht) und die Bodden- bzw. Boddenausgleichsküste (Bsp. Darß).

 

 

Der nördlichste Punkt der Ostsee befindet sich an der schwedisch-finnischen Landesgrenze am Bottnischen Meerbusen, ihre östlichste Stelle beim russischen Sankt Petersburg. Ihr südlichster Punkt stellt das Südende der Wismarer Bucht bei der Hansestadt Wismar dar, die westlichste Stelle liegt am Westende der Flensburger Förde bei der Stadt Flensburg.

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Müritz Nachrichten vom 23.08.17

Ostseeraum kann zur Boom-Region werden

Vertreter von Tourismusorganisationen aus neun Ostseeländern beraten beim 1. Ostsee-Tourismus-Gipfel in Rostock am 2. Oktober 2008 über Formen der intensiveren Zusammenarbeit. Die Konferenz findet erstmalig und auf Initiative Mecklenburg-Vorpommerns statt. "Wir wollen mit dem künftig jährlich in wechselnden Ländern veranstalteten Ostsee-Tourismus-Gipfel eine Plattform für einen kontinuierlichen Austausch schaffen. Es ist unser langfristiges Ziel, Ostseeurlaub international oder gerne auch global als starke touristische Marke zu platzieren. Bei allem Wettbewerb untereinander bieten sich gemeinsam viele Chancen um neue Gäste zu gewinnen", sagte Mathias Löttge, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Er wies darauf hin, dass es auf der Ebene der Tourismusorganisationen bislang kein beständiges Gesprächsforum gibt. Auf dem Konferenzprogramm stehen Strategien für eine gemeinsame touristische Vermarktung des Ostseeraums in bislang nicht oder nur wenig berücksichtigten Ländern. "Viele Tourismusforscher bescheinigen dem Ostseeraum großes touristisches Potenzial, betonen aber auch den vergleichsweise geringen Bekanntheitsgrad der Region", sagte Löttge. Um diesen zu erhöhen, könnten in einem ersten Schritt die Aktivitäten in Ländern wie Großbritannien, Frankreich oder den Benelux-Staaten ausgebaut werden, mittelfristig aber auch amerikanische oder asiatische Märkte ins Blickfeld rücken, so Löttge. Bereits in den letzten 15 Jahren hat sich die Zahl der Ankünfte von Touristen im Ostseeraum auf aktuell rund 100 Millionen pro Jahr fast verdreifacht.